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Eine Geschichte

Chapter I · Seit 2014

Wer wir sind, wo wir herkommen — und was wir uns von einem Bistro wünschen.

Kapitel I — Wie alles begann

Im Sommer 2014
roch der Marktplatz
nach Reneklauden.

Marlene war damals 31, kam aus einer Sterneküche in Lyon zurück nach Berlin und wollte eines: eine kleine, ehrliche Küche, in der niemand gestresst mit der Pinzette an den Tellern hantiert. Drei Wochen später hatte sie den Schlüssel zu einem ehemaligen Eckladen am Marktplatz, einen Sauerteigansatz aus Lyon — und keinen Plan. Geöffnet wurde am 12. September.

Heute, zwölf Jahre später, ist das Bistro genau das geworden, was sie sich damals erträumt hat: ein Ort, an dem man am Tresen einen Espresso trinkt, wenn man schnell muss — und stundenlang an einem der sechs Tische sitzt, wenn man Zeit hat. Mit immer dem gleichen Sauerteig im Brot. Helga heißt er. Inzwischen wird er zwölf.

— eine kleine Manufaktur, mit großer Familie

„Wir wollten nie das Restaurant sein, das man instagrammt. Wir wollten das Bistro sein, in dem man sich an einen Geburtstag erinnert."

Marlene Behr, Inhaberin & Köchin
Kapitel II — Woher es kommt

Kein Gericht
ohne ein Gesicht
dahinter.

Bei uns hat jede Zutat eine Adresse. Das Rind kommt vom Hof Mahnke in Brandenburg, wo Familie Mahnke ihre Tiere noch beim Vornamen kennt. Der Saibling von Karl, einem Fischer in Mecklenburg, der jeden Donnerstag mit der Kühlbox vorbeikommt. Der Wein vom Winzer Müller-Catoir aus der Pfalz — Privatsache, nichts vom Großhandel.

Und das Brot? Das backt Soluna in Kreuzberg. Jeden Tag frisch, mit unserem Sauerteigansatz. Wir bringen ihnen das Glas zurück, sie geben uns das Brot — ein Tausch unter Nachbarn.

Kapitel III — Das Team

Wir sind
zu siebt.
Mehr braucht's nicht.

Marlene in der Küche, Jonas am Pass. Lisa und Theo im Service, Ana an der Bar. Mama Behr, die sonntags die Kuchen backt. Und Stella, die Hündin, die meistens unterm Tisch liegt und Wache hält. Das ist alles. Mehr Personal würde mehr Lärm bedeuten — und Lärm wollten wir nie.

Was uns zusammenhält ist eine schlichte Idee: Gutes Essen ist nichts Kompliziertes. Es ist gute Zutat plus saubere Technik plus Zeit. Den Rest macht der Gast — wenn er sich fallen lässt. Wir freuen uns, wenn du das tust.

— Marlene & das Team
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